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Mein Hund frisst nicht

Wenn dein Hund seinen vollen Napf stehen lässt, machst du dir bestimmt große Sorgen um sein Wohl. Appetitlosigkeit kann verschiedenste Ursachen haben…

Wenn du eigentlich einen Hund zu Hause hast, der sich immer auf das Futter freut und stets seinen Napf leer frisst, so beginnt man sich, sollte es einmal nicht so sein, schnell Sorgen um das Wohl des Lieblings zu machen. Bei Hunden, die sehr gern und sehr viel fressen, ist es in der Tat ungewöhnlich, wenn das Futter im Napf stehen bleibt. Sollte sich das Fressverhalten auch nach ein bis zwei Tagen nicht bessern, solltest du nicht mehr abwarten und deinen Tierarzt aufsuchen. Es kann sein, dass ein gesundheitliches Problem die Ursache für die Appetitlosigkeit ist.

Allerdings gibt es auch viele Hunderassen, die kein ausgeprägtes Fressverhalten haben. Sie sind wahre Feinschmecker und selektieren sehr stark, was sie fressen wollen und was nicht. Wenn du einen heiklen Fresser zu Hause hast, brauchst du dir nicht sofort Sorgen zu machen, wenn dein Hund nicht frisst. Wahrscheinlich ist sein Hungergefühl nicht groß und er wartet lieber ab, ob die nächste Mahlzeit mehr nach seinem Geschmack ist.

Wenn dein Vierbeiner sehr wählerisch mit seinem Futter ist, kann abgewartet werden, ob er die nächste Mahlzeit zu sich nimmt. Wenn sein Hunger groß genug ist und er keine anderen Leckerchen angeboten bekommt, wird er in der Regel das gereichte Futter fressen. Manche Hunde nehmen von sich aus nur eine Mahlzeit pro Tag auf. Dies ist ernährungsphysiologisch gesehen kein Problem, konnte sich der Vorfahre Wolf ja auch nicht immer auf regelmäßige Mahlzeiten, die ihm zweimal täglich serviert wurden, verlassen. Letzten Endes ist die empfohlene Futtermenge pro Tag entscheidend. Diese sollte dein Hund nach Möglichkeit aber zu sich nehmen.

Dein Hund frisst nicht: was kannst du tun?

Generell solltest du bei der Fütterung möglichst konsequent bleiben, da sie viel mit Erziehung zu tun hat. Grundsätzlich sollte nicht das Tier entscheiden, wann es was bekommt, sondern du. Wer hier zu nachgiebig ist und ständig neue Sorten anbietet oder gar das Futter permanent verfeinert, der „erzieht“ sich leicht einen heiklen Fresser.

Das Zauberwort heißt in diesem Fall „liebevolle Konsequenz“. Schließlich verhungert ein gesunder Hund nicht vor einem vollen Napf. Als Besitzer bist du besorgt um das Wohl deines Tieres und fängst an das Futter zu wechseln oder zu verfeinern, sobald dein Liebling wenig oder ungern sein Futter aufnimmt. Das klappt in der Regel für eine Weile bis er auch das neue Futter nicht mehr interessant findet. Ein schlauer Hund speichert für sich ab, wenn er schlecht frisst, bekommt er mehr Aufmerksamkeit und leckeres Futter. Damit wird er in seinem Verhalten bestärkt und wenn du Pech hast, hast du schon bald einen mäkeligen Esser zu Hause.

Der beste Tipp in solchen Fällen ist ein konsequentes Fütterungsmanagement. Natürlich wird dir das nicht leichtfallen, aber dem Fressverhalten deines Haustieres möglichst wenig Beachtung zu schenken, ist hier die beste Strategie. Das Futter wird angeboten, nimmt dein Vierbeiner es nicht an, entfernst du es nach 15 Minuten und eine weitere Portion wird erst wieder zur nächsten Fütterungszeit angeboten. Zwischendurch verzichtest du darauf Leckerchen und Kauartikel zu geben. Stattdessen bietest du deinem Hund gemeinsame Zeit zum Spielen an. Vermutlich wirst du dieses Vorgehen einige Zeit durchhalten müssen, bis das Fressen zur Nebensache wird.

Manche Hunde lieben die Abwechslung in der Ernährung. In diesem Falle ist die sogenannte Mischfütterung eine mögliche Alternative.

Was versteht man unter „Mischfütterung“?

Mischfütterung bedeutet eine Kombination aus Trockenfutter und Nassfutter. Bei Hunden, die Abwechslung im Hundenapf lieben, ist eine Mischfütterung somit eine geeignete Alternative.

Grundsätzlich reicht es aus, wenn deine Fellnase ein Happy Dog Trockenfutter bekommt. Früher glaubte man, dass es besser verträglich sei bei einem Futter zu bleiben, mittlerweile hat sich jedoch gezeigt, dass andere Fütterungsmethoden, wie z.B. die Mischfütterung nicht automatisch zu Verdauungsproblemen führen. Ein abwechslungsreicher Futterplan könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

Morgens kommt ein hochwertiges Happy Dog Trockenfutter in den Napf (bitte je nach Größe und Gewicht deines Hundes die richtige Futtermenge bestimmen) und

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Abends gibst du ein Happy Dog Nassfutter in einer Sorte deiner Wahl

Mit der Mischfütterung kannst du die Vorteile von Trockenfutter mit den Vorteilen des Nassfutters vereinen. Eine große Auswahl an perfekt ausgewogenen Rezepturen bieten das Happy Dog Trockenfutter-Sortiment und die Happy Dog Fleisch Pur-Dosen. So bekommt jeder Vierbeiner genau, was er braucht und kann sich über reichlich Abwechslung freuen.

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Ist der Hund allerdings über einen längeren Zeitpunkt nur ein Futter gewohnt oder hat generell eine sensible Verdauung, empfehlen wir 1-2 Wochen Zeit für die Futterumstellung einzuplanen, damit sich der Verdauungstrakt an die neue Zusammensetzung des Futters gewöhnen kann.

Welche Ursachen kann eine Appetitlosigkeit bei Hunden noch haben?

Neben Krankheiten und falschem Futter kann eine Appetitlosigkeit auch psychische Ursachen haben. Insbesondere sensible Hunde kommen bei Veränderungen schnell aus dem Gleichgewicht. Trennungsangst, Stress durch Umzug, Familienzuwachs und ähnliche Veränderungen des Umfelds können bei sensiblen Exemplaren dazu führen, dass dein Hund nicht mehr so gerne frisst. Ebenso können hormonelle Veränderungen zum Beispiel in der Pubertät oder während der Läufigkeit dazu führen, dass dein Vierbeiner sein gewohntes Fressverhalten ändert.

Dein Hund frisst nicht – trotz all deiner Bemühungen – und es treten weitere Symptome wie zum Beispiel Bähungen oder Durchfall auf? Dann solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen. Auch der Verdacht, dass dein Tier einen Fremdkörper verschluckt haben könnte oder unterwegs etwas Unverträgliches oder gar Giftiges gefressen haben könnte, erfordert einen Besuch beim Tierarzt.

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